Der Aufmacher: Kaffee, wenn man autark steht
In der Gruppe „Wohnmobil Tipps und Tricks" fragt jemand: Wie macht ihr euren Kaffee, wenn ihr autark steht? Sie wollen vom Wohnwagen aufs Wohnmobil umsteigen, bisher war immer ein kleiner Vollautomat dabei – aber ohne Landstrom, so die Sorge, macht der Strom das nicht mit. 7 Reaktionen, aber 367 Kommentare.

Position A – Strom braucht man dafür nicht: Die mit Abstand beliebteste Antwort, 232 Mal gelikt: Heißes Wasser und aufgießen. 79 Mal: Omas Kaffee – Wasser im Kessel auf dem Gas erhitzen, Filter, Filtertüte, Kaffee rein, eine Prise Salz, aufbrühen. 75 Mal: Kessel, Filter, Kanne, und die Stempelkanne geht auch gut. 36 Mal: die kleine italienische Espressokanne für den Herd.

Position B – dann ändert man die Stromsituation: 42 Mal gelikt: große Aufbaubatterien und ein Wechselrichter. 21 Mal: eine Powerstation mit zwei Kilowattstunden, die über Netz, Solar und Lichtmaschine lädt. 15 Mal: Vollautomat an der Powerstation. Und einer schreibt, seine kleine Kapselmaschine braucht 1100 Watt, den Rest steckt der Wechselrichter weg – er meckert manchmal, läuft aber.

Wir haben die Likes von 105 Kommentaren gezählt: ohne Strom – aufbrühen, Kessel, Espressokanne – 632, mit Akku, Wechselrichter und Maschine 138. Likes, keine Umfrage.
Unser Realitätscheck: Carlos hat acht Kilowattstunden Lithium und einen Wechselrichter mit 3000 Watt; rechnerisch wäre eine Maschine kein Problem. Gemessen, was so eine Maschine wirklich verbraucht, haben wir aber nicht. Und die Gruppe sagt ziemlich deutlich: Am liebsten ist ihr der Kaffee, der ganz ohne Strom entsteht.
Und jetzt ihr: Kessel und Filter, oder muss die Maschine mit? Schreibt es uns in die Kommentare.








