Der Podcast
Carlos parkt. Wir reden.
Zwischenstopp ist der Podcast von Jutta & Karsten und Team. Wenn das Wohnmobil still steht, nehmen wir uns die Themen vor, die unterwegs liegen bleiben — Fahrzeuge, Stellplätze, Technik und das, was die Camping-Branche gerade umtreibt.
Neue Folgen abonnieren — per NewsletterFolge 5 — Basislager oder Stillstand

„Basislager gibt es für uns nicht. Für uns gibt es eigentlich nur weiterfahren.“ Das sagt Karsten, und Jutta sieht das ziemlich genauso. Ende August standen die beiden trotzdem fünf Nächte auf demselben Campingplatz und sind von dort jeden Tag Rad gefahren. Kurz davor hatten sie in Sassenberg zwei bezahlte Nächte stehen lassen, weil die Luft raus war.
Merle, Tom und Bram streiten darüber, ob man an einem guten Ort ein paar Nächte bleibt oder ob Weiterfahren der eigentliche Sinn eines Wohnmobils ist. Mit den ersten amtlichen Zahlen, die Stellplatz und Campingplatz getrennt ausweisen, einer Musterrechnung zu Kosten und Fahrzeit, elf Stellplatzsatzungen im Wortlaut und Studien zur ersten Nacht an einem fremden Ort, auch beim Hund.
Und mit der zweiten Frage dieser Folge: Wer bestimmt eigentlich, wie lange man bleibt? Man selbst, die Gemeinde, der Platzbetreiber oder die eigene Buchung?
Kapitel
- 0:00Einleitung
- 0:18Cold Open: „Basislager gibt es für uns nicht“
- 1:17Zwei Lager, kein Schiedsrichter
- 3:22Die These: Weiterfahren ist der Sinn
- 8:18Die Gegenposition: das Basislager
- 15:23Wer bestimmt, wie lange man bleibt?
- 21:32Werbung — Roland Püllen GmbH
- 22:22Sassenberg: der Preis der Bindung
- 26:21Was erholt — und eine Faustregel
- 29:18Abspann
Folge 4 — Der Platz ist voll. Wer hat ihn vollgemacht?
Der Platz ist voll. Das merkt jeder, der in diesem Sommer spontan losfahren wollte — und für dieses Gefühl gibt es in jeder Camper-Gruppe drei Schuldige: die Apps, die jeden stillen Winkel öffentlich machen; die Camper selbst, deren Hinterlassenschaften Gemeinden zum Sperren bringen; und der Markt, der aus Campingplätzen Ferienresorts macht.
Merle, Tom und Bram nehmen sich alle drei vor — und uns dazu, denn MobileMomente veröffentlicht selbst Stellplätze, mit Adresse, Preis und Urteil. Dabei zeigt sich, dass keine der drei Anklagen allein trägt: In Deutschland stehen zwei Komma zwei Millionen Freizeitfahrzeuge rund neuntausendzweihundert Camping- und Stellplätzen gegenüber. Der Reisemobilbestand hat sich seit 2016 mehr als verdoppelt, die Zahl der Plätze ist um neun Prozent gewachsen.
Und dann die Zahl, die kaum jemand auf dem Zettel hat: Im ersten Halbjahr 2026 sind die Übernachtungen zum ersten Mal seit Jahren leicht zurückgegangen — allein im Inland, während aus dem Ausland mehr Gäste kamen als je zuvor.
Am Ende steht keine Antwort, sondern eine Frage an euch: Sollen wir kleine, ungeschützte Plätze künftig nur noch mit Region statt mit Adresse nennen?
Kapitel
- 0:00Einleitung
- 0:18Cold Open: ein Schild am Kurpark
- 1:11Drei Angeklagte
- 3:59Angeklagter 1: die Apps — und wir mittendrin
- 7:35Angeklagter 2: wir Camper
- 10:53Werbung — Roland Püllen GmbH
- 14:58Angeklagter 3: der Markt
- 17:57Das Urteil: 2,2 Millionen Fahrzeuge, 9.200 Plätze
- 22:30Was folgt daraus — und die Frage an euch
- 25:00Abspann
Folge 3 — Caravan Salon 2026 – die Nachlese: Was vom Messeschaum übrig blieb
youtu.be/k0u8irDmonA · Kanal abonnieren, dann verpasst ihr die nächste Folge nicht.
Vor der Messe hatten Merle, Tom und Bram in Folge 1 aufgeschrieben, was der Caravan Salon 2026 bringen sollte. Jetzt liegen die Berichte vor — und die drei gehen ihre eigene Liste noch einmal durch: Was stimmte, was war zu breit formuliert, und was haben die Fachredaktionen gesehen, das vorher niemand auf dem Zettel hatte?
Bram bringt die Zahlen des Veranstalters und des Caravaning-Verbands mit, und die passen auf den ersten Blick nicht zusammen: mehr Aussteller als je zuvor, ein Rekordjahr beim Reisen — und im selben Monat ein deutlicher Einbruch bei den Zulassungen. Dazu Leichtbau, Editionsmodelle, ein Elektro-Camper mit Liefertermin und die Frage, ob der Knaus Boxtime auf dem Papier wirklich leichter ist als ein Kastenwagen von 2023.
Der Maßstab bleibt der Sommer von Jutta und Karsten: eine Woche in Sassenberg, die zwei Tage kürzer wurde, und fünf Nächte im Schwarzwald, die genau richtig waren. Welche Messeneuheit hätte daran etwas geändert — und welche ist Schaum?
Kapitel
- 0:00Einleitung
- 0:18Cold Open
- 1:07Niemand von uns war in Düsseldorf
- 3:04Rekord beim Reisen, Rückgang beim Kaufen
- 7:16Die Prüfliste aus Folge 1
- 10:04Was die Redaktionen gefeiert haben
- 13:34Leichtbau und der Knaus Boxtime
- 17:14Weinsberg, Preise, Elektro
- 21:30Der Prüfstein: ein Sommer mit Carlos
- 25:47Abmoderation
Folge 2 — Was macht einen guten Zwischenstopp an der Mosel aus?
youtu.be/ZIz9jprZaLk · Kanal abonnieren, dann verpasst ihr die nächste Folge nicht.
Zwei Plätze, ein Sommer: Camping Loreleyblick am Rhein Anfang Juli, der Moselstellplatz Wintrich Anfang August. Merle und Tom vergleichen sie nicht einfach gegeneinander, sondern fragen zuerst, ob man einen Stellplatz überhaupt von seiner Umgebung trennen kann.
Bram rechnet nach, ob fünfzehn Euro für Wintrich ein Schnäppchen sind oder nur Mittelfeld — und bringt dazu, was bundesweit auf Stellplätzen gerade diskutiert wird: Reservieren gegen freie Platzwahl, Stellplatz-Apps, Hunde, Wildcamping. Karstens eigene Haltung zum Freistehen kommt darin ausdrücklich vor, so wie er sie im Gespräch mit uns vertritt.
Und dann ist da noch die Mosel selbst — zweitausend Jahre Weinbaugeschichte, eine Staustufe direkt am Platz, und ein Weinfest, das die beiden um vier Wochen verpasst haben.
Kapitel
- 0:00Cold Open
- 1:02Was vergleichen wir eigentlich
- 2:1315 Euro: günstig oder nur normal?
- 6:31Wie viel Regel braucht ein Zwischenstopp
- 9:38Was Stellplatzreisende bundesweit beschäftigt
- 16:56Warum hier überall Wein ist
- 21:21Der Monat, der den Aufenthalt verändert hätte
- 23:26Was Katela, Jutta und Karsten wirklich vom Ort hatten
- 25:11Würden wir wiederkommen — und wann?
- 26:45Abmoderation
Folge 1 — Caravan Salon 2026
youtu.be/3hEQfpPRmz0 · Kanal abonnieren, dann verpasst ihr die nächste Folge nicht.
Vom 28. August bis zum 6. September öffnet in Düsseldorf der Caravan Salon. Wir fahren nicht hin — und sagen das in der Folge auch gleich zu Beginn. Stattdessen hat unser KI-Experte zusammengetragen, was Hersteller und Fachpresse berichten: Termine, Preise, die zwei neuen Hallenbereiche und die Neuheiten bei den Kastenwagen.
Der interessanteste Teil ist der, für den es keine Recherche brauchte, sondern nur eine Frage. Jutta und Karsten fahren einen Weinsberg CaraBus von 2023 — dieselbe Baureihe steht dieses Jahr in Halle 1, eine Fahrzeuggeneration später. Karsten hat uns seinen Fahrzeugschein geschickt, wir legen ihn neben das aktuelle Datenblatt. Das Ergebnis überrascht.
Kapitel
- 0:19Anmoderation und KI-Hinweis
- 1:49Was ist der Caravan Salon 2026
- 3:53Was in diesem Jahr neu ist
- 5:58Der Trend im Modelljahr
- 8:03Carlos als Maßstab
- 15:10Sponsor, dann: die einzige Ausnahme
- 18:08Leichtbau — Mode oder Fortschritt
- 19:56Lohnt sich der Besuch?
- 22:03Abmoderation
Wie wir arbeiten
Jede Zahl in einer Folge hat eine Quelle, und die wird im Satz genannt — „laut Betreiberangabe“, „nach eigener Recherche“, „laut Statistischem Bundesamt“. Wo nichts Belastbares vorliegt, sagen die Experten das offen, statt eine Lücke mit einer Vermutung zu füllen.
Neue Folgen laufen zuerst im Camper Radio, das rund um die Uhr sendet. Auf dieser Seite stehen sie zusätzlich zum Nachhören, mit Kapiteln und allen Belegen.