Zum Inhalt springen
MobileMomente
← Alle Ausgaben
Social Media Aktuell · Ausgabe 8

Mobile Dieselheizung vor dem Wohnwagen – praktisch oder Zumutung?

19. Oktober 2026 · 9:54 Minuten · aus Camping in Deutschland, Wohnmobil Tipps und Tricks

 

Abonnieren

Abonnieren heisst: neue Beiträge per E-Mail. Kein Konto nötig.

Der Aufmacher: die mobile Dieselheizung

In der Gruppe „Camping in Deutschland" fragt jemand: Hat schon jemand Erfahrungen mit mobilen Dieselheizungen? Das klinge total praktisch – Diesel gibt es überall, und die Gasflasche muss man nicht ständig tauschen. Und dann, ganz fair: Kommentiert gerne dafür, und gerne auch dagegen. 110 Reaktionen, 317 Kommentare. Das Foto im Beitrag ist von Facebook als KI-Inhalt gekennzeichnet; zehn Mal gelikt steht darunter: Das Bild ist doch KI.

Anonymisierter Beitrag mit einem als KI-Inhalt gekennzeichneten Bild: mobile Dieselheizung vor einem Wohnwagen – 110 Reaktionen, 317 Kommentare

Position A – lieber nicht: 183 Mal gelikt, die mit Abstand beliebteste Antwort: Die Nachbarn werden es dir dank der Lautstärke und des Geruchs nicht danken. 78 Mal: Auf etwa der Hälfte der Campingplätze sei der Betrieb untersagt; die Heizleistung sei gut, aber man könne sie eben nicht überall einsetzen. Und 72 Mal die Frage: Warum eine zweite Heizung, wenn im Wagen schon eine eingebaut ist?

Antworten aus der Gruppe mit 183, 78 und 72 Reaktionen: Lautstärke, Geruch, auf vielen Plätzen untersagt

Position B – geht besser, als man denkt: 15 Mal gelikt: Mit einem besonderen Kraftstoff seien die neuesten Geräte leise, 48 Dezibel in einem Meter Abstand, da stinke gar nichts. 9 Mal: Wir nutzen sie nur im Vorzelt und sind super zufrieden. Und einer nennt den Geruch ein Märchen – nur die ersten sechzig Sekunden rieche man etwas.

Antworten aus der Gruppe mit 15, 9 und 10 Reaktionen: leise neue Geräte, zufrieden im Vorzelt, das Bild ist doch KI

Wir haben die Likes von rund 45 Kommentaren gezählt: gegen das Gerät wegen Lärm, Geruch und Nachbarn 341, braucht man nicht – Gas oder Strom reicht – 160, dafür 45. Likes, keine Umfrage.

Unser Realitätscheck: Wie laut so ein Gerät wirklich ist, haben wir nicht gemessen. Und die Sache mit der Hälfte der Plätze ist die Schätzung eines Einzelnen, nicht nachgezählt. Wer darüber nachdenkt, fragt am besten vorher auf dem Platz nach.

Und jetzt ihr: Würdet ihr so eine Heizung neben euren Nachbarn stellen, oder bleibt ihr bei Gas? Schreibt es uns in die Kommentare.

Kurzfeed

Neue Scheibe, neue Plakette für Frankreich: Jemand braucht eine neue Windschutzscheibe. Die deutsche Umweltplakette klebt die Werkstatt gleich wieder drauf – aber was ist mit der gelben Plakette für Frankreich? 23 Kommentare, und fast alle sagen dasselbe. 19 Mal gelikt: einfach für fünf Euro in Frankreich neu bestellen. Ein anderer: online bestellt, nach einer Woche lag sie im Briefkasten. Wir haben auf der offiziellen französischen Seite nachgesehen: Für ein Fahrzeug, das nicht in Frankreich zugelassen ist, kostet die Plakette 3,11 Euro plus 2,00 Euro Porto, also 5,11 Euro. Die fünf Euro aus der Gruppe stimmen.

Anonymisierter Beitrag: neue Windschutzscheibe, wie bekommt man die französische Umweltplakette neu – Antwort mit 19 Reaktionen: für 5 Euro neu bestellen

Heißluftfritteuse am Campingplatzstrom: Jemand will eine Heißluftfritteuse fürs Wohnmobil und fragt: Halten die Sicherungen auf den Campingplätzen das aus? 77 Kommentare. Die meistgelikte Antwort, 29 Mal: eine kleine vom Discounter, 19 Euro, 1000 Watt. Und dann rechnet jemand vor, 13 Mal gelikt: 230 Volt mal die Ampere des Platzes. Bei 6 Ampere sind das 1380 Watt – und zwar nur, wenn sonst nichts läuft. Einer steht gerade auf so einem Platz, seine Fritteuse hat 1350 Watt. Sein Urteil: reichlich knapp. Und eine Antwort, 9 Mal gelikt, stellt die ganze Frage infrage: Fahrt ihr zum Camping oder in den Luxusurlaub?

Anonymisierter Beitrag: Heißluftfritteuse im Wohnmobil – Antwort mit 13 Reaktionen: 230 Volt mal Ampere, bei 6 Ampere 1380 Watt

Wenn euch so ein kompakter Überblick gefällt: Klickt einmal unter dem Video auf Gefällt mir. Daran sehen wir, ob wir das Format weitermachen sollen.

Zuschauer entscheidet: Einbruch – nachrüsten oder bringt nichts?

Camper stehen auf einem Campingplatz in Spanien. Das Fenster über der Küche wird von außen aufgebrochen, die kleinen Plastikteile der Verriegelung liegen auf dem Boden. Die Frage: Gibt es etwas Einbruchsichereres? 243 Kommentare.

Anonymisierter Beitrag: Küchenfenster auf einem Campingplatz in Spanien aufgebrochen – 96 Reaktionen, 243 Kommentare

Lager eins – nachrüsten: 35 Mal gelikt: kleine Alarmmelder an allen Fenstern und Dachluken, laut und von außen sichtbar, 20 Euro seien einen Versuch wert. Dazu Profile fürs Fenster und, 24 Mal: Hunde.

Antworten aus der Gruppe mit 35 und 24 Reaktionen: Alarmmelder an Fenstern und Dachluken, Hunde

Lager zwei – wer rein will, kommt rein: 56 Mal gelikt, die beliebteste Antwort: Man kann es bestenfalls erschweren. 7 Mal: Sei froh, dass es nur die Verschlüsse waren – wenn die gehalten hätten, wäre das Fenster kaputt. Und ein kleines drittes Lager, unauffällig sein, 21 Mal gelikt: Das Wohnmobil soll so ungepflegt wie möglich aussehen.

Antworten aus der Gruppe mit 56, 7 und 21 Reaktionen: wer rein will, kommt rein; unauffällig bleiben

Gezählt haben wir: nachrüsten 123 Likes, es bringt nichts 117 – fast gleichauf. Die Verfasserin schreibt später: Wir haben uns hier einfach zu sicher gefühlt. Die Alarmmelder schauen sie sich jetzt an. Also, eure Entscheidung: nachrüsten, oder bringt es am Ende nichts? Klickt unter dem Video auf Kommentieren und schreibt uns eure Entscheidung.

Idee der Woche: Außendusche ohne Bohren

Jemand ist seit Kurzem stolzer Besitzer eines älteren Alkoven-Wohnmobils. Jetzt geht es an die Renovierung, und das Bad wird komplett erneuert. Der große Wunsch: drinnen duschen, im Sommer aber auch draußen. Seine Frage: ein neues Loch in die Wand bohren, oder ist die Gefahr von Wasserschäden zu groß?

Anonymisierter Beitrag mit Foto: älteres Alkoven-Wohnmobil, das renoviert werden soll – 18 Reaktionen, 33 Kommentare

Die Gruppe hat zwei Ideen, ganz ohne Bohrer. 8 Mal gelikt: einen längeren Schlauch für den Duschkopf durchs Fenster nach draußen, eine Halterung mit Saugnäpfen außen ans Ausstellfenster – fertig ist die Außendusche. Und 6 Mal gelikt, besonders clever: Wer eine Trockentrenntoilette einbaut, hat danach das Außenfach für die Toilettenkassette frei. Genau dort kann der Schlauch für die Außendusche hin, ohne Problem mit Undichtigkeit. Ein ehrlicher Rat kam gleich mit, 5 Mal gelikt: erst die Feuchtigkeit messen, bevor man Zeit ins neue Bad steckt. Nachgebaut haben wir das nicht – aber es zeigt schön, wie viel aus einem leeren Fach werden kann.

Antworten aus der Gruppe mit Foto des alten Bads: Schlauch durchs Fenster mit Saugnapf-Halter, Kassettenfach als Durchführung

Kennt ihr jemanden, der gerade ein altes Wohnmobil renoviert? Dann klickt unter dem Video auf Teilen und schickt ihm diese Ausgabe.

Bei uns im Feed: Katela im Venekotensee

Am Mittwoch lief bei uns dieses Reel: Der See ist spiegelglatt – und Katela steht schon drin. Der Venekotensee, rund 11 Hektar Wasser, 2,5 Kilometer Ufer, rundherum Wald. Das Reel kündigt unseren Reisebericht von dort an.

Unser Reel „Der See ist spiegelglatt“ vom Venekotensee – im Original.

Die Zahlen, ehrlich wie immer, Stand Samstag: auf Instagram 3 Mal Gefällt mir, 0 Kommentare – zusammen mit einem anderen Reel unser bester Wert seit dem 10. Oktober. Auf Facebook 0. Katela ist das egal, die steht trotzdem im Wasser.

Rückblick, aufgelöst: was man zum Freistehen wirklich braucht

In Folge 7 hatten wir gefragt: Was braucht man wirklich, um ein paar Tage frei zu stehen – die lange Liste mit 37 Punkten, oder nur das Nötigste? Auf Instagram stand am Samstag: 0 Mal Gefällt mir, 0 Kommentare. Auf Facebook auch 0. Und unsere Mitmach-Frage vom Donnerstag, vorbuchen oder einfach losfahren, steht ebenfalls bei 0.

Rückblick auf Folge 7: geht auch ohne 111 Likes, danke hilfreich 49 – genannt werden Trockentrenntoilette, mehr Wasser, zweite Kassette

Also zurück in die Gruppe. Das Lager „geht auch ohne das alles" kam auf 111 Likes, das Lager „danke, hilfreich" auf 49. Dann haben wir nachgesehen, was die Leute aus dem ersten Lager trotzdem nennen: 53 Mal gelikt eine Trockentrenntoilette, die mache unabhängig von Entsorgungsstationen. 8 Mal ein bisschen mehr Wasser. Und 3 Mal: Unser erstes Wohnmobil hatte fast nichts, nur eine zweite Kassette für die Toilette und hundert Liter Wasser.

Unsere Auflösung: Für ein paar Tage reicht das Nötigste – und das Nötigste sind nach diesen Antworten Wasser und eine Lösung für die Toilette. Strom ist der Teil, den wir selbst beisteuern können: Carlos steht mit acht Kilowattstunden Lithium und 500 Watt Solar locker drei Tage ohne Landstrom. Das sind Likes an 47 Kommentaren, keine Umfrage. Aber damit ist die Frage für uns geschlossen.

Und damit ihr die nächste Auflösung nicht verpasst: Klickt unter dem Video auf Abonnieren. Auf YouTube kommt so jede neue Ausgabe zu euch, auf mobilemomente.de per E-Mail, ganz ohne Konto.


Alle Beiträge aus den öffentlichen Facebook-Gruppen „Camping in Deutschland" und „Wohnmobil Tipps und Tricks", Namen und Profilbilder unkenntlich gemacht, Fotos im Original (das Bild zur Dieselheizung ist von Facebook als KI-Inhalt gekennzeichnet), Zahlen am 17.10.2026 abgelesen. Der Preis der französischen Umweltplakette stammt von der offiziellen Seite certificat-air.gouv.fr. Die Zahlen zu unseren eigenen Beiträgen kommen direkt aus Instagram und Facebook (17.10.2026). Sprecherin ist eine KI-Stimme.

Beiträge aus öffentlichen Gruppen, Namen unkenntlich gemacht. Wer seinen Beitrag hier nicht sehen möchte, schreibt uns — wir nehmen ihn heraus.