Zum Inhalt springen
MobileMomente
← Alle Ausgaben
Social Media Aktuell · Ausgabe 4

Braucht ein Wohnmobil überhaupt eine Steckdose?

21. September 2026 · 9:49 Minuten · aus Wohnmobil Tipps und Tricks, Camping in Deutschland

 

Abonnieren

Abonnieren heisst: neue Beiträge per E-Mail. Kein Konto nötig.

Auch auf YouTube — auf unserem Kanal @mobilemomente-camper-magazin

youtu.be/0CAWutYEsnw · Kanal abonnieren, dann verpasst ihr die nächste Folge nicht.

Der Aufmacher: Braucht ein Wohnmobil eine Steckdose?

Jemand fragt ganz offen die Profis: Wenn ich autark stehe, kann ich meine Steckdosen nicht nutzen — kein Handy laden, keine Kaffeemaschine. Wie macht ihr das? 34 Mal Gefällt mir auf die Frage, 2 Mal geteilt, und allein unter den ersten zehn Antworten stehen 96 weitere Antworten.

Anonymisierter Beitrag: Wenn ich autark stehe, kann ich meine Steckdosen nicht nutzen — wie macht ihr das?

Die meistgelikte Antwort, 432 Mal, ist so einfach, dass sie fast frech klingt: In der Regel hast du 12 Volt. Handy über USB, Kaffee mit einem Kessel Wasser auf dem Herd und durch den Filter in die Kanne.

Antwort aus der Gruppe mit 432 Reaktionen: 12 Volt, Handy über USB, Kaffee mit dem Kessel auf dem Herd

Die zweite Position ist die Technik-Fraktion: Wechselrichter einschalten oder einbauen (101), große Batterie plus Wechselrichter (68), Wechselrichter und Solar (41). Zusammen gut 200 Reaktionen — nicht mal die Hälfte vom Wasserkessel.

Antworten aus der Gruppe mit 101 und 68 Reaktionen: Wechselrichter einbauen, große Batterie plus Wechselrichter

Und die Mitte: eine tragbare Powerstation (32 und 31). Die ehrlichste Zeile der Diskussion: Der Kühlschrank läuft über die zweite Batterie, allerdings nicht sehr lange, vielleicht zwei Tage.

Antwort aus der Gruppe mit 33 Reaktionen: Powerbank fürs Handy, Kaffee mit Gasherd, Kühlschrank über die zweite Batterie — vielleicht zwei Tage

Unser Realitätscheck: Wir gehören zur Technik-Fraktion. In Carlos stecken 8 kWh Lithium und ein Wechselrichter mit 3000 Watt, dazu mobile Solarpaneele mit 500 Watt. Landstrom brauchen wir nicht — wenn er da ist, nutzen wir ihn manchmal. Drei Tage ohne Anschluss sind locker drin, und mit der Sonne reicht das vollkommen. Trotzdem hat die Antwort mit dem Wasserkessel recht: Für Handy und Kaffee braucht niemand 3000 Watt. Der Wechselrichter lohnt sich erst, wenn mehr laufen soll als das.

Und jetzt ihr: Wie viele Nächte steht ihr am Stück ohne Landstrom — und was hat euch dabei als Erstes gefehlt? Schreibt es uns in die Kommentare.

Kurzfeed

Angst vor Gas beim ersten Wohnmobil: Jemand hat zum ersten Mal ein Wohnmobil mit Absorber-Kühlschrank und schreibt: Bitte nicht lachen — irgendwie habe ich ein bisschen Angst vor Gas. Über Strom wird der Kühlschrank nicht richtig kalt. Die Antwort mit 56 Reaktionen beruhigt: Am Strom bei Hitze nicht so kalt ist normal, mit Gas kühlt er besser, und er hat Sicherheit ohne Ende dran — sobald etwas ist, stellt er sich ab. 33 Mal: Vor Gas muss man keine Angst haben, da reicht Respekt. 19 Mal der praktische Nachsatz: Mach dir einen Gaswarner ins Auto. Der Tenor: Respekt ja, Angst nein.

Anonymisierter Beitrag: Wir haben zum ersten Mal ein Wohnmobil — irgendwie habe ich ein bisschen Angst vor Gas
Antwort aus der Gruppe mit 56 Reaktionen: Mit Gas kühlt er besser, und er hat Sicherheit ohne Ende dran

Die Wasserwaage sind wir selbst: Jemand fragt, wohin mit der kleinen Wasserwaage — hinten auf der Ablage muss man zum Nachsehen jedes Mal aussteigen, vorn im Fahrerhaus ist alles schief. Die meistgelikte Antwort (52): Unsere Wasserwaage sind wir selbst. Einer legt sich ins Bett, und wenn es sich gut anfühlt, ist es gut. 40 Mal: hinter mir auf den Tisch. 16 Mal die digitale Wasserwaage mit Handy-App. Und 8 Mal: eine Murmel auf den Tisch.

Anonymisierter Beitrag: Wohin mit der Mini-Wasserwaage, vorne im Fahrerhaus ist alles schief?
Antwort aus der Gruppe mit 52 Reaktionen: Unsere Wasserwaage sind wir selbst — einer legt sich ins Bett

Wenn euch so ein kompakter Überblick gefällt: Klickt einmal unter dem Video auf Gefällt mir. Daran sehen wir, ob wir das Format weitermachen sollen.

Zuschauer entscheidet: Kunststoff oder Porzellan?

Jemand sucht ein hübsches Campinggeschirr ohne bedenkliche Inhaltsstoffe — 8 Reaktionen, 84 Kommentare in einem Tag, mit zwei klaren Lagern.

Anonymisierter Beitrag: Ich suche ein hübsches Campinggeschirr ohne bedenkliche Inhaltsstoffe — 8 Reaktionen, 84 Kommentare

Die Antwort mit den meisten Reaktionen (47) hat den Kunststoff hinter sich gelassen: alles durch, selbst das mit Bambus drin, und wieder bei klassischen Tellern — man hat immer Abrieb durchs Schneiden, und auf die paar Gramm kommt es nicht an. 24 Mal: Porzellan, für jeden je ein Teil.

Antwort aus der Gruppe mit 47 Reaktionen: Alles an Kunststoff durch, wieder zurück zu klassischen Tellern

Die Gegenseite, ebenfalls 24 Mal: ein hübsches Melamin-Set — das Geschirr essen wir nicht mit. Und 25 Mal, trocken: Es ist ein Wunder, dass ich die letzten 60 Jahre überlebt habe.

Antwort aus der Gruppe mit 24 Reaktionen: Wir benutzen das Melamin-Set, das Geschirr essen wir nicht mit

Unser Urteil: In Carlos steht nur echtes Geschirr — auf ordentliche Teller und Tassen legen wir Wert. Und alles genau zweimal: einmal für Jutta, einmal für Karsten. Deshalb gefällt uns die Zeile mit den fünf Reaktionen am besten: Von jedem vier Teile, für vier Personen — das reicht, und wir halten trotzdem die 3,5 Tonnen. Bei uns sind es zwei.

Und jetzt entscheidet ihr: Kunststoff oder Porzellan — was steht bei euch im Schrank? Klickt unter dem Video auf Kommentieren und schreibt uns eure Entscheidung. Wir lesen das wirklich.

Idee der Woche: Fensterisolation ohne Saugnäpfe

Jemand war die Fummelei mit den Saugnäpfen an der inneren Fensterisolation und das Gewürge mit der großen Außenmatte leid — und hat sich fürs Fahrerhaus etwas Eigenes überlegt: 31 Druckknopf-Verbinder aus Edelstahl, 14 innen, 17 außen, die Trägerplatten innen mit Silikon geklebt, außen mit Kleber auf der Außenhaut. Dazu eine Fenstermatte für die Frontscheibe und maßgefertigte Isolierfolien für die Seitenfenster. Ergebnis: Auf- und Abbau in kürzester Zeit, und nach einem Platzwechsel im Regen trocknen die kleinen Teile schneller als eine große Thermomatte. 7 Reaktionen, 18 Fotos.

Anonymisierter Beitrag mit Foto: drei Edelstahl-Druckknopfteile in der Hand — Cockpit-Fensterisolation ohne Saugnäpfe
Foto: die gesteppte Innenisolation an der Seitenscheibe, mit Druckknöpfen befestigt
Foto: die Außenisolation am Fahrerhausfenster, mit Druckknöpfen statt Saugnäpfen

Und er denkt den Einwand gleich mit: Ja, jeder Druckknopf ist eine kleine Kältebrücke. Aber nur drei davon sitzen direkt auf dem Glas, und innen liegt noch eine zweite Schicht. Sein Fazit: Zur Nachahmung kann ich die Methode guten Gewissens empfehlen. Kennt ihr jemanden, der jeden Abend mit Saugnäpfen kämpft? Dann klickt unter dem Video auf Teilen und schickt ihm diese Ausgabe.

Bei uns im Feed: 900 m bergauf zum weißen Kreuz

Diese Woche lief bei uns der Vorgeschmack auf unseren neuen Reisebericht: 900 Meter bergauf, und oben steht ein weißes Kreuz über der Mosel — 9 Meter hoch, seit 1979, auf einem Felsvorsprung über dem Tal. Auf Instagram 6 Mal Gefällt mir, auf Facebook 2 Mal und 1 Mal geteilt. Kleine Zahlen — wir nennen sie trotzdem, weil wir hier jede Woche fremde Zahlen zeigen.

Unser Reel zum Reisebericht „Das weiße Kreuz über den Weinbergen" — im Original.

Der ganze Film läuft seit dem 12. September auf unserem YouTube-Kanal: Das weiße Kreuz über den Weinbergen.

Rückblick, aufgelöst: die Buchen-Frage

In Folge 3 hatten wir euch gefragt: Bucht ihr vor, oder fahrt ihr einfach los? Auf unserem Beitrag dazu steht heute: 1 Mal Gefällt mir, 0 Kommentare. Also haben wir wieder in die Gruppe geschaut, wo die Frage herkam. Und da ist etwas passiert: Der Beitrag steht bei 45 Reaktionen — und der Verfasser hat die Kommentare abgeschaltet. Die Diskussion ist zu.

Rückblick auf Folge 3: der Buchen-Beitrag aus der Gruppe, Stand heute 45 Reaktionen, Kommentare vom Verfasser abgeschaltet

Was stehen geblieben ist, ist eindeutig. Die Antwort ganz oben, 144 Mal gelikt: Wir reservieren immer, ich bin der Typ, der vorher wissen will, wo er hinkommt — aber nichts gegen die, die ohne Buchung suchen. 61 Mal: Heute sind wir eben digital, entweder mitgehen oder lassen. 55 Mal: Ja, man muss mittlerweile vorbuchen, oder man nimmt die Stellplatz-Apps. Auf der anderen Seite, 23 und 14 Mal: Ich fahre immer noch ohne Buchung los, bisher klappt es.

Unsere Auflösung: Die Gruppe hat entschieden, nicht ihr. Die beiden Antworten, die vom Buchen sprechen, liegen mit 144 und 55 Reaktionen weit vorn — buchen, und die anderen in Ruhe lassen. Die Spontanfahrer gibt es noch, aber bei 23 und 14 Reaktionen. Und wir buchen, das hatten wir in Folge 3 gesagt. Damit ist die Buchen-Frage für uns geschlossen.

Und damit ihr die nächste Auflösung nicht verpasst: Klickt unter dem Video auf Abonnieren. Auf YouTube kommt so jede neue Ausgabe zu euch, auf mobilemomente.de per E-Mail, ganz ohne Konto.


Alle Beiträge aus den öffentlichen Facebook-Gruppen „Wohnmobil Tipps und Tricks" und „Camping in Deutschland", Namen und Profilbilder unkenntlich gemacht, Fotos im Original, Zahlen am 19.9.2026 abgelesen. Die Zahlen zu unseren eigenen Beiträgen stammen aus der Meta Graph API vom selben Tag.

Beiträge aus öffentlichen Gruppen, Namen unkenntlich gemacht. Wer seinen Beitrag hier nicht sehen möchte, schreibt uns — wir nehmen ihn heraus.