Der Aufmacher: Buchen oder losfahren?
Eine Frage, die diese Woche gleich zwei große Diskussionen ausgelöst hat: Muss man einen Campingplatz heute buchen wie ein Hotel — oder fährt man einfach los? Jemand richtet die Frage an alle, die das Hobby seit über zwanzig Jahren haben: Früher hatten von zwanzig Plätzen neunzehn noch etwas frei. Heute: Auswahl Fehlanzeige. 25 Reaktionen, 199 Kommentare — innerhalb eines halben Tages.

Die meistgelikte Antwort ist erstaunlich versöhnlich: Leben und leben lassen, die Neucamper von heute sind die Altcamper von morgen.

Die zweite Position ist deutlicher: Die Zeiten haben sich geändert, man muss vorbuchen — oder die Stellplatz-Apps nutzen.

Und dann meldet sich jemand von der anderen Seite des Tresens: die Platzleitung eines Campingplatzes mit rund 250 Stellplätzen. 141 Reaktionen, 82 Kommentare. Die Bitte: Bucht vorher — und lasst es euch per E-Mail bestätigen.

Unser Realitätscheck: Wir sind Wochenend-Camper mit Jahresurlaub, und der war komplett vorgebucht — erst der Campingpark Heidewald im Münsterland, dann der Schwarzwald. Der Preis dafür: In Heidewald hatten wir sieben Nächte bezahlt und sind nach fünf gefahren. Buchen gibt Sicherheit, und Buchen kostet Freiheit — beides stimmt, und beides haben wir schon bezahlt.
Und jetzt ihr: Bucht ihr vor, oder fahrt ihr einfach los? Schreibt es uns in die Kommentare — am liebsten mit dem Platz, auf dem ihr zuletzt spontan noch reingekommen seid.











