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Social Media Aktuell · Ausgabe 1

Weicher Boden, eine Frage nach Gasflaschen und eine Wiese am Waldrand

18. August 2026 · 7:54 Minuten · aus Wohnmobil Tipps und Tricks, EMSLAND-CAMP, Wohnmobilstellplätze suchen und finden

 

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Weicher Boden im Einstieg

Beitrag aus der Gruppe Wohnmobil Tipps und Tricks: Bei einem Bürstner Grasso B von 2007 gibt der Boden im Einstiegsbereich nach.

Fangen wir mit dem an, wovor sich jeder ein bisschen fürchtet. Da schreibt jemand, bei seinem Bürstner von 2007 gibt der Boden im Einstiegsbereich nach. Also genau die Stelle, über die man jeden Tag steigt, mehrmals am Tag, mit Einkäufen im Arm und Sand an den Schuhen.

Er war schon in der Werkstatt. Und da kam der Satz, den in diesem Moment niemand hören will: sehr aufwändig. Vorgeschlagen wurde ihm, ein Eisen oder einen Winkel einzusetzen.

Ein weicher Boden ist selten ein Boden-Problem. Meistens ist irgendwo Wasser hineingekommen — an der Tür, an einer Verschraubung, an der Trittstufe — und hat sich über Jahre Zeit gelassen. Man sieht nichts, man riecht nichts, und irgendwann gibt es nach.

Wir haben das nicht geprüft und sind keine Werkstatt. Aber wenn ihr euer Fahrzeug schon länger habt: einmal in die Ecken drücken. An der Tür, unter der Trittstufe, in der Heckgarage. Weich heißt nachsehen — bevor die Saison zu Ende ist und alles nass steht.

Markise reißt an der Klebenaht

Beitrag: Beim Ausfahren der Omnistor-Markise löst sich das Tuch an der Klebenaht.

Der Erste fährt seine Markise aus, und zack, löst sie sich an der Klebenaht. Einfach so, im Betrieb. Er fragt, ob das schon mal jemand hatte und wie man das Tuch wieder hineinbekommt.

Wenn ihr das kennt: Schreibt es uns in die Kommentare. Genau solche Antworten sind der Grund, warum diese Gruppen funktionieren.

Getriebe-Sorge auf Sardinien

Beitrag: Getriebeprobleme im sechsten Gang, die Familie steht seit fünf Tagen auf Sardinien.

Der Nächste steht mit seiner Familie auf Sardinien. Seit fünf Tagen von der Fähre runter — und jetzt traut er seinem sechsten Gang nicht mehr.

Das ist die Sorte Problem, die man zu Hause abgibt und im Urlaub mit sich herumträgt. Wir drücken die Daumen, dass es am Ende nur die Nerven waren.

Blockiertes Scharnier der Heckgarage

Beitrag: Bei einem Miller Toronto von 2011 blockiert das Scharnier der Heckgaragentür.

Dann ein Scharnier. Ein Miller Toronto von 2011, die Tür der Heckgarage lässt sich nicht mehr richtig öffnen, das Scharnier blockiert. Sein Verdacht: Der Stift ist korrodiert.

Und dann schreibt er den Satz, an dem man den erfahrenen Camper erkennt: Mit Gewalt wollte er nicht. Genau. Ein korrodierter Stift geht mit Kriechöl und Geduld raus — oder gar nicht. Was er nicht mehr tut, wenn er abgerissen ist.

Der Stift in der Kühlschranktür

Beitrag: Aus der Unterseite der Kühlschranktür ragt ein Metallstift — wofür ist der da?

Und einer stellt die schönste Frage der Woche. Aus der Unterseite seiner Kühlschranktür ragt ein Metallstift. Man kann ihn hineinschieben, und beim Loslassen kommt er wieder heraus. Und er will einfach nur wissen: Wofür ist das da?

Wir wissen es auch nicht sicher, und deshalb raten wir hier nicht. Falls ihr es wisst — ab in die Kommentare. Wir nehmen die Antwort in die nächste Folge.

Die Frage der Runde: Gasflaschen-Tausch

Beitrag aus EMSLAND-CAMP: Gibt es am Gasflaschenautomaten auch Fünf-Kilo-Flaschen zum Tausch, und was kosten sie?

Die Frage der Runde kommt heute aus der Gruppe EMSLAND-CAMP, sie ist keine drei Stunden alt — und sie zeigt schön, wie so eine Runde funktioniert.

Jemand ist noch auf dem Weg zum Platz, erreicht telefonisch niemanden und fragt in die Gruppe: Gibt es am Gasflaschenautomaten auch Fünf-Kilo-Flaschen zum Tausch, und was kosten die? Der Grund ist praktisch — sie will wissen, ob sie zu Hause noch schnell eine holen muss oder ob sie die alte unterwegs leer fahren und vor Ort tauschen kann.

Nach drei Stunden standen acht Antworten darunter. Ja, es gibt sie. Die Fünf-Kilo-Flasche kostete im Tausch zuletzt 17,90 Euro. Die Elfer liegt bei etwa 37. Es gibt dort Stahl und Alu. Und einer bringt es auf den Punkt: Der Preis geht in Ordnung — für zwei Euro weniger müsse er nicht extra zum Baumarkt fahren.

Das ist es, was diese Gruppen können. Eine Frage am Morgen, eine brauchbare Antwort vor Mittag, und jemand fährt entspannter los. Die Preise geben wir so weiter, wie sie dort standen — geprüft haben wir sie nicht.

Beitrag aus EMSLAND-CAMP: Frage nach Waschpulver an den Waschmaschinen des Platzes.

Übrigens lag vor ein paar Tagen in derselben Gruppe die Frage, ob an den Waschmaschinen Waschpulver dabei ist. Eine Antwort darauf haben wir bis heute nicht gefunden — dafür einen guten Tipp: Waschmittelblätter statt Pulver. Wiegen fast nichts, laufen nicht aus.

Fundstück: zwei Freundinnen, ein Wohnmobil

Beitrag: Zwei Freundinnen haben sich zusammen ein Wohnmobil gekauft und freuen sich auf die erste Tour.

Zwei Freundinnen haben sich zusammen ein Wohnmobil gekauft. Für Mädelstrips, und für Touren mit den Kindern. Sie schreiben, sie freuen sich riesig — und wollen gleich mal los, zum Üben.

Erst mal: Herzlichen Glückwunsch, ihr zwei. Und weil ihr zum Üben fahrt, drei Sachen, die vieles leichter machen. Erstens: Nehmt für die erste Tour einen Platz, der höchstens eine Stunde weg ist. Dann ist es kein Drama, wenn etwas fehlt. Zweitens: Übt das Ein- und Ausfahren der Markise einmal in Ruhe, bevor Wind aufkommt — die meisten Markisenschäden passieren beim ersten Mal. Drittens: Füllt den Wassertank nur halb. Voll fährt sich das Fahrzeug anders, als ihr es kennt.

Platz-Tipp Bork Havn, Dänemark

Stellplatz-Tipp: Bork Havn, der Autocamperplads am Ringkøbing Fjord in Dänemark.

Aus Dänemark kommt ein Tipp: Bork Havn, der Autocamperplads am Ringkøbing Fjord. Maritimes Flair, Ruhe, Strand in der Nähe. Wer den Westen Dänemarks kennt, weiß, was für ein Licht dort abends über dem Wasser liegt.

Platz-Tipp Freudenberg im Siegerland

Beitrag: Zufallsfund Wohnmobilstellplatz Freudenberg am Alten Flecken im Siegerland.

Aus dem Siegerland meldet jemand einen Zufallsfund: den Wohnmobilstellplatz in Freudenberg, am Alten Flecken. Gesucht war nur eine Übernachtung auf halber Strecke — geworden ist es ein Platz, über den er elf Bilder mitschickt. Das ist meistens ein gutes Zeichen.

Und zwei Einladungen aus der Runde: einmal an die Mosel, zwischen Trier und Bernkastel, Nähe Schweich. Und einmal nach Arnoldstein in Kärnten, gleich an der Autobahnabfahrt kurz vor der italienischen Grenze — für alle, die auf dem Weg nach Süden nur eine unkomplizierte Nacht brauchen.

Wiese am Waldrand — und die Trockenheit

Beitrag: Private Wiese am Waldrand in Wassenberg-Birgelen, ein bis drei Plätze für autarke Camper — 40 Reaktionen, 17 Kommentare.

Und jetzt der Beitrag, unter dem es diese Woche wirklich interessant wurde.

Jemand bietet auf seiner privaten Wiese am Waldrand ein bis drei Plätze an, für autarke Camper. In Wassenberg-Birgelen am Niederrhein, direkt am Wanderweg, das Naturschutzgebiet ein paar Minuten entfernt, Radwege Richtung Roermond. Vierzig Reaktionen, siebzehn Kommentare.

Und in den Kommentaren passieren zwei Dinge, die man beide kennt. Das eine: Jemand fragt, wo die Wiese denn liege. Die Adresse steht im Beitrag. Man muss lachen — aber ehrlich, wir lesen alle so.

Das andere ist ernster, und deshalb bringen wir es. Ein Kommentar sagt sinngemäß: Bei der Trockenheit sei es fast grob fahrlässig, sich dort hinzustellen. Und da ist etwas dran. Eine Wiese am Waldrand im August, nach Wochen ohne Regen — heißer Auspuff, trockenes Gras, das reicht.

Wir sagen nicht, dass der Platz gefährlich ist, wir waren nicht da. Aber der Hinweis gehört weitergegeben. Wer gerade autark im Trockenen steht: Auspuff nicht über hohem Gras parken, und wissen, wo der Feuerlöscher liegt.

Erinnerung an die Camperregeln

Beitrag: Ein geteiltes Bild erinnert an die alten Camperregeln.

Und passend dazu geht ein Bild durch die Gruppen, das an die alten Camperregeln erinnert. Der, der es geteilt hat, schreibt: Viele hätten sie vergessen, und die Neuen kennen sie gar nicht.

Man kann das rührselig finden. Man kann aber auch feststellen: Es ist noch kein Platz schlechter geworden, weil jemand rücksichtsvoll war.

Beiträge aus öffentlichen Gruppen, Namen unkenntlich gemacht. Wer seinen Beitrag hier nicht sehen möchte, schreibt uns — wir nehmen ihn heraus.