
1.400 Kilometer. 3 Länder. Unzählige Umleitungen. Ein Chaos bei Montpellier. Und am Ende: türkisblaues Meer, warmer Sand und das Gefühl, dass sich jeder einzelne Kilometer gelohnt hat. Das ist unsere Spanien-Tour 2025.
Tag 1: Los geht’s – von Köln nach Luxemburg
6. Juli 2025, 13 Uhr. Carlos ist gepackt, Katela hat ihren Lieblingsplatz auf der Rückbank erobert, Jutta hat die Route programmiert. Erstes Ziel: Luxemburg.
Eigentlich rechneten wir mit Stau – Ferienbeginn in NRW, Freitagnachmittag, A1 Richtung Süden. Aber: nichts. Freie Fahrt. Als hätte das Universum gewusst, dass wir diese Tour verdient haben.
Gegen 17 Uhr rollten wir auf den Campingplatz Kockelscheuer – nur 4 km vom Zentrum Luxemburgs entfernt. Terrassiert angelegt, 161 großzügige Parzellen, Schwimmbad, Restaurant und ein kostenloser Bus in die Stadt. Nicht schlecht für einen Zwischenstopp!
Tag 2: Quer durch Frankreich – und dann das Chaos
Früh raus, Kaffee, Carlos starten. Das Ziel: möglichst weit Richtung Süden kommen. Die Fahrt durch Frankreich war lang aber schön – endlose Sonnenblumenfelder, pittoreske Dörfer, Autobahn-Rastplätze mit echtem Baguette.
Und dann: Montpellier. Umleitungen, gesperrte Straßen, ein Navi das aufgab und Jutta die ruhig sagte: „Wir schaffen das.“ Spoiler: Wir haben es geschafft. Knapp.
Tag 3: Endlich Spanien!
Die letzten Kilometer durch Südfrankreich machten uns nachdenklich. Verbrannte Landschaften, schwarze Baumstümpfe – die Spuren der Waldbrände der letzten Jahre. Es erinnerte uns daran, wie verletzlich diese schöne Landschaft ist.
Aber dann: die spanische Grenze. Und plötzlich änderte sich alles. Die Luft roch nach Meer, nach Pinien, nach Sommer. Nach etwa 8 Stunden Fahrt erreichten wir den Campingplatz Aquarius in Sant Pere Pescador.
Katela roch das Meer, bevor wir es sahen. Sie zog an der Leine wie verrückt. Und als wir endlich am Strand standen – Schuhe aus, Füße im Wasser – wussten wir: Jeder Kilometer hat sich gelohnt.
Campingplatz Aquarius – Unser Paradies an der Costa Brava

Im letzten Teil zeigen wir euch den Platz aus der Luft und zu Fuß. Was uns überzeugt hat:
- Direkter Strandzugang – 50 Meter vom Stellplatz bis zum Sand
- Riesiger Pool – perfekt wenn das Meer mal zu wild ist
- Supermarkt auf dem Platz – keine langen Fahrten für Nachschub
- Hunde am Strand erlaubt – Katela war selig
Was wir gelernt haben
Unsere erste große Tour außerhalb Deutschlands hat uns viel gelehrt:
- Plant Puffer ein. 1.400 km an einem Tag ist mit Hund und Wohnmobil unrealistisch. 2-3 Stopps sind perfekt.
- Luxemburg als Zwischenstopp ist Gold wert – günstiges Tanken, schöner Campingplatz, kurzer Weg zur Autobahn.
- Südfrankreich im Sommer bedeutet Hitze. Fahrt früh los, macht Mittagspause im Schatten.
- Spanische Campingplätze sind oft größer und besser ausgestattet als deutsche – und günstiger!
„Die beste Reise ist die, bei der du am Ende sagst: Lass uns das nochmal machen.“
– Jutta, mit sandigen Füßen am Strand
Campingplatz-Steckbriefe
Camping Kockelscheuer (Luxemburg)
| Adresse | 22, Route de Bettembourg, L-1899 Kockelscheuer |
| Parzellen | 161, großzügig und terrassiert |
| Extras | Hallen-/Freibad, Restaurant, WLAN, Bus ins Zentrum |
| Hunde | Erlaubt |
| Unser Rating | ⭐⭐⭐⭐ (4/5) – top für einen Zwischenstopp |
Campingplatz Aquarius (Spanien)
| Standort | Sant Pere Pescador, Costa Brava |
| Highlights | Direkter Strand, Pool, Supermarkt, hundefreundlich |
| Perfekt für | Familien, Hundebesitzer, Strandliebhaber |
| Unser Rating | ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5) – unser Spanien-Favorit! |
Wart ihr schon mal mit dem Camper in Spanien? Welche Campingplätze könnt ihr empfehlen? Wir freuen uns auf eure Tipps in den Kommentaren oder auf Instagram @mobilemomentejk!
Alle unsere Reisevideos findet ihr auf YouTube @mobilemomentejk – abonnieren nicht vergessen!




