5.–7. April 2026 | Emsland Camp, Haren (Ems)
Manche Freundschaften brauchen keinen Erklärtext. Mit Tatjana und Thomas ist das so eine. Die beiden waren dabei, als bei uns überhaupt alles anfing — schon beim allerersten Wohnwagen haben wir gemeinsam zugegriffen. Damals hatte Tatjana und Thomas auch selbst eine Adria, später sogar ein Wohnmobil. Dann kam irgendwann der Punkt, an dem sie verkauft haben und heute gehört ihnen ein Ferienhaus in Zypern. Wir haben Carlos. Jeder so.

Aber hin und wieder zieht es uns wieder zusammen. Dieses Ostern war wieder so ein Moment.
Emsland — schon früher war's kalt hier
Dass wir ausgerechnet ins Emsland Camp gefahren sind, hat Geschichte. Unsere erste gemeinsame Tour dort war Silvester — Eiseskälte, das Camp war noch mitten im Aufbau, und trotzdem war es ein guter Trip. Vielleicht wegen der Kälte. Vielleicht wegen der Gesellschaft.

Jetzt also Ostern 2026. Von Samstag bis Ostermontag, zwei Nächte in Haren (Ems). Tatjana und Thomas ohne eigenes Wohnmobil — kein Problem. Das Emsland Camp hat dafür gesorgt: Im Schwedenhaus ist Platz für Gäste ohne Mobil, Carlos stand direkt daneben. Zwei Einheiten, eine Runde. Besser kann man das eigentlich nicht einrichten.
Zwei Hunde, null Drama
Katela kennt Shadow. Gut. Die beiden haben das Camp kurzerhand übernommen — zumindest gefühlt. Das Emsland Camp hat sogar einen Hundestrand, was Katela deutlich interessanter fand als unsere gesamte An- und Abreise zusammen. Shadow hat das mit der Würde eines alten Hasen ertragen.

Abends waren wir im Camp-Restaurant Cabana — spanisch-portugiesische Küche, Seeblick inklusive. Gemütlich, unkompliziert, kein Fine-Dining-Theater. Nach einem Fahrtag ist das genau das Richtige.
Emsland ist keine Sensation — das ist das Schöne
Man fährt nicht ins Emsland, weil dort das nächste große Highlight wartet. Man fährt hin, weil es funktioniert. Das Camp ist ruhig, Carlos kommt problemlos rein, die Leute sind nett. Manchmal ist das genug. Eigentlich ist das meistens mehr als genug.

Zwei ruhige Tage, gutes Essen, gute Freunde, glückliche Hunde. Wir bereuen nichts von dieser Tour.
Und das war erst der Anfang
Ostermontag sind wir heimgekommen — kurz durchgeatmet, dann gepackt. Die Reise geht weiter. Donnerstag geht's Richtung Pünderich an der Mosel, von dort weiter, Station für Station, bis zum Sonntag.

Was Carlos, Katela und wir noch erleben — ihr hört davon.




